Dortmunder Bäume nach dem Schnitt – wie weiter?

Wurzelkranke (umsturzgefährliche) Bäume wurden vom 8. - 10. Febr. gleichermaßen zurückgeschnitten

Wurzelkranke (umsturzgefährliche) Bäume wurden vom 8. – 10. Febr. gleichermaßen zurückgeschnitten wie die standfesten Silberahornbäume

In der Veranstaltung am 15. Febr. 16, dem „Erläuterungsgespräch“, zu dem Bezirksstadtrat Spallek ins Rathaus Tiergarten eingeladen hatte, führten Herr Büttner (Leiter Straßen- und Grünflächenamt) und Herr Spallek aus: wie geplant müssen die 10 Bäume gefällt werden. Sonst würde das Geld verfallen, das die Verwaltung für die Gehwegsanierung vorgesehen hat. Und die zugesagte Neupflanzung von 10 Bäumen mit Stammumfang 30-35 cm sei dann auch nicht möglich.

Als Herr Spallek danach in die Runde der AnwohnerInnen und der Bürgerinitiative fragte: „Sind Sie nun einverstanden, dass 10 Bäume gefällt werden müssen?“ – erfüllte ein leises aber deutliches, vielstimmiges „Nein!“ den Ratssaal.
Herr Gierlich, Sprecher der BI Dortmunder Straße, sagte zu, die Lage auch den  AnwohnerInnen mitzuteilen, die nicht anwesend waren. Bis Montag (22.2.16) will er dann Herrn Spallek ein Meinungsbild der AnwohnerInnen übermitteln.

Mir ist dazu ein Rat von Erich Kästner eingefallen:

Was auch immer geschieht:
Nie dürft ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht,
auch noch zu trinken!

 

20. Febr. 2016, B. Nake-Mann

 

 

 

 

Advertisements