Referenzfoto

In diesen schnell dahin fliegenden Tagen – schon ist der erste Monat des neuen Jahres vorbei, die Planungswerkstatt am 24. 11.12 liegt mehr als zwei Monate zurück, die Informationsveranstaltung mit Stadtbaurat Spallek wurde um einen Monat verschoben, findet aber schon in sechs Wochen statt – in diesen  zum Vergessen verführenden eiligen Tagen ist es erhellend, sich noch einmal an die Planungswerkstatt am 24. Nov. 2012 zu erinnern. Und  sich beispielsweise eine „Folie“ aus der Präsentation von Latz + Partner anzuschauen:

Eine Fotomontage, die die Situation auf dem verbreiterten Verbindungsweg zwischen Ottostraße und Turmstraße im Ottopark demonstriert.

So präsentieren Latz + Partner die Situation auf dem verbreiterten Verbindungsweg zwischen Ottostraße und Turmstraße im Ottopark.

So soll es auch auf den „neuen Promenaden“ im Kleinen Tiergarten-Ost zugehen! Platz zum Spielen auf wassergebundener Decke und gefärbtem Asphalt. Oder was sonst sollte uns das Referenzfoto in der Planungswerkstatt am 24.11.12 sagen? Zu Rückfragen war ja keine Gelegenheit beim „professionellen“ Ablauf.

Das „Referenzfoto“ führt aber in die Irre. Solch  eine geschützte Spielsituation kann es im Kleinen Tiergarten-Ost auf den sog. „Promenaden“ nicht geben. Warum?
Das „Referenzfoto“ aus dem Ottopark zeigt links die Rückfronten der Häuser an der Turmstraße. Sie schützen die Spielenden vor dem Verkehrslärm! Und rechts grenzt an die wassergebundene Decke der Zaun mit Sträuchern zum betreuten Spielplatz an. Dort durften Latz + Partner das Grün nicht wegmachen, glücklicherweise.

Wenn es nach den bisherigen Plänen von Latz + Partnern geht, dann spielen die Tischtennisspieler im Kleinen Tiergarten-Ost mit freier Sicht und ohne Zaun  zu den parkenden und vorbei brausenden Autos auf Alt Moabit oder Turmstraße. Wenn mal ein Ball dorthin rollt ….

Dieselbe Gefährdung und Belästigung durch den Straßenverkehr droht Ball spielenden Kindern oder Boule spielenden  Erwachsenen; eben allen, die Latz + Partner in ihre „aktiven Ränder“ zu Demonstationszwecken einmontieren. In der Realität würden aber Grünflächen zu Verkehrsflächen. Im steinernen Moabit darf das nicht geschehen.

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