Wie war es bei der Planungswerkstatt am 24. Nov. 12 ?

Die  Planungswerkstatt war einigermaßen seltsam.
Das KoSP-Büro hatte eine professionelle Moderatorin www.ikberlin.com geheuert, die mit einem  Team von weiteren Vier auftauchte. Leider hatte sie keine Kenntnisse von der Örtlichkeit  „Kleiner Tiergarten“ und in Fragen  der Grünplanung oder des Gartendenkmalschutzes. Das war dann misslich, wenn sie inhaltliche Fragen formulierte oder Äußerungen von TeilnehmerInnen zusammenfasste.
Das Planungsbüro Latz stellte den aktualisierten Plan per powerpoint vor. Es
gab viele Nachfragen, aber keine systematische Auseinandersetzung mit dem Plan.

Vielfalt der kundig komponierten Sträucher erhalten –
nicht wegmachen und neu pflanzen!

Die BI SilberahornPLUS konnte für den Erhalt von vorhandenen Qualitäten (wohl komponierte Sträuchergruppen, Nachtigallen-Habitate) werben.

Habitate (Aufenthaltsorte) der Nachtigallen im Kleinen Tiergarten-Ost

Die Bürgerparkgruppe Moabit hatte als Ergebnis des Parkrundgangs vom 4. Nov.12 ein Plakat  der Sträuchervielfalt im Kleinen Tiergarten erstellt.

Vielfalt der Sträucher im Kleinen Tiergarten (Auswahl) –
nicht nur Eiben, Buchs, Mahonie und Feuerdorn!

Frau Homann vom Moabiter Ratschlag stellte Ergebnisse der Jugend- und Migrantenbefragungen vor, relativ kurz, weil diese ja schon in der ersten Planungswerkstatt präsentiert worden waren. Hat Frau Homann auch von den Elternbefragungen berichtet und dass alle Eltern für die Beibehaltung des zentralen Sandspielplatzes an dieser Stelle plädiert haben? Siehe Punkt 4 bzw. Punkt 9 meiner Notizen .

In Arbeitsgruppen wurde dann konstruktiv zu wichtigen Fragen (nicht allen
relevanten) gearbeitet – dafür gab es aber nur eine Stunde Zeit.

Nach den Arbeitsgruppenberichten wäre es richtig gewesen, aufgetretene
Widersprüche zwischen einzelnen Arbeitsgruppen aufzuzeigen und mit dem Ziel der Konfliktlösung zu diskutieren.
Stattdessen wollte die Moderatorin ein  „Meinungsbild“ per Aufstellung zu  vage formulierten „Entscheidungsfragen“ erzielen. Dagegen gab es (glücklicherweise) Protest und Widerstand.

Die arme Verwaltung hat nun leider kein „Meinungsbild“ erhalten , aber das
arme KoSP-Büro die Aufgabe, die Konfliktthemen aufzuzeigen
und in einer weiteren Veranstaltung die  „Konfliktbearbeitung“ nachzuholen.

So soll es weitergehen:

Abschlussplakat der Moderatorin

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